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Besichtigung Flughafen Kassel-Calden

Veranstaltungsrückblick

Waldhessen / KS-Calden. Wie ein Flughafen funktioniert, darüber informierten sich die Wirtschaftsjunioren Hersfeld-Rotenburg am 19. Juni 2013.  Gemeinsam waren die Mitglieder des Netzwerkes der waldhessischen Unternehmer, Fach- und Führungskräfte nach Calden aufgebrochen, um den nagelneuen Flughafen Calden unter die Lupe zu nehmen. Dabei konnten die heimischen Wirtschaftsjunioren auch Bereiche inspizieren, die „normale“ Fluggäste nicht zu Gesicht bekommen. Geführt wurde die Gruppe vom Stellvertretenden IHK-Hauptgeschäftsführer Ulrich Spengler, der während der Bau- und Projektierungsphase auch Mitglied der Flughafengeschäftsführung war sowie vom Technischen Leiter der Flughafen  GmbH, Jörg Weidemüller. Während der Führung musste sich Spengler durchaus kritische Fragen der waldhessischen Wirtschaftsexperten gefallen lassen. Der IHK-Funktionär zeigte sich allerdings bestens vorbereitet. „Infrastrukturmaßnahmen wie Straßen oder auch ein Flughafen dienen nicht der direkten Gewinnerzielung“, sagte Spengler. Vielmehr gehe es aus Sicht der heimischen Wirtschaft um die daraus resultierenden Effekte, wie die Ansiedlung oder auch die Bestandssicherung von Unternehmen und die so zu erzielenden Steuereinnahmen.

Der Flughafen Calden ist in der heutigen Ausbaustufe für bis zu 600.000 Passagiere pro Jahr ausgelegt. In der Fachwelt hatte das nordhessische Großprojekt für große Aufmerksamkeit gesorgt: Im Gegensatz zum Vorzeigeflughafen Berlin-Brandenburg wurden in Kassel-Calden sämtliche Termine eingehalten. „Kassel kann’s eben besser als Berlin“, so das Fazit von Harald Wegfarth,<span>  </span>Mitglied im Vorstand der waldhessischen Wirtschaftsjunioren.

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